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Presse

10. März 2012 // Konzert in Reutlingen

Show mit Welpenfaktor
 
REUTLINGEN. Am Samstagabend wabert dichter Nebel durch den Georgensaal der Waldorfschule, Scheinwerfer kreisen, Lichtsäulen schimmern auf, und allmählich schälen sich fünf Gestalten aus dem Dunst. Lässig schlendern sie in ihre Position. Und dann stehen sie da, edle Ritter aus den Nebeln des Backstage und große Jungen zugleich.

Im Knabenchor capella vocalis lernten sich vor vielen Jahren Johannes Wollasch (Tenor), Andreas Mantsch (Tenor), Simon Huber (Bass), Lukas Wollasch (Bass) und Moritz Dröse (Bariton) kennen. Vor acht Jahren taten sie sich zusammen, um einer Freundin ein Ständchen zu bringen. Nun stehen die Mittzwanziger vor gut dreihundert Zuhörern und singen über Alltägliches wie die Parkplatzsuche beim Studium, die innige Beziehung zu einer Rolle Klopapier und natürlich über Frauen.

Es ist knuffig, wie Moritz Dröse mit großen Kinderkulleraugen von seiner Angebeteten berichtet, der er sich zwei Jahre lang nicht zu offenbaren wagt. Und es ist drollig, wie Neuzugang Christopher Kimmig vom nervenaufreibenden Shoppingwahn seiner Freundin erzählt. Natürlich wollen die netten Jungens aus dem Ländle auch mal böse Jungens sein. »Eigentlich sind wir ganz nett./Alles was wir wollen sind eure Töchter im Bett«, reimen sie in holprigem Versmaß. Mütter und Töchter kreischen gemeinsam vor Begeisterung.

An diesem Abend zeigt der Welpenfaktor mindestens ebenso sehr seine Wirkung wie die professionell choreografierte Show. Licht- und Klangeffekte sind perfekt aufeinander abgestimmt. Die lässige Bühnenpräsenz und die unbekümmert jugendliche Art verbinden sich mit den zwischen die Lieder gestreuten Scherzen zu einem unterhaltsamen Reigen. Dazu kommen die gute Stimmbildung, die saubere Intonation und die sorgfältige Tongebung. Auch wenn das Stimmvolumen nicht immer die volle Präsenz hat, ergibt sich aus dem nahezu perfekten Zusammenspiel der verschiedenen Elemente eine mitreißende Show.

Die ganz große Stärke der Gruppe ist ohne Frage der Rhythmus. Präzise wie ein Synthesizer erzeugen sie Beats und Scratches, und das allein mit der Stimme. Durch die beatboxing genannten Stimmtechniken unterlegen sie die Lieder effektvoll. Problemlos reißen sie daher das Publikum mit, beziehen die Zuhörer in ihre Show mit ein, und wenn sie am Ende sagen, »singen ist sexy«, will sicher keiner widersprechen. (12.03.2012 Reutlinger General-Anzeiger)

Kontakt

Johannes Wollasch
eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 07143 - 40 82 53
mobil: 0177 - 731 0446

 

 

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