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Presse

8. März 2014 // Jubiläumskonzert - 10 Jahre vorlaut

Der Name ist Programm: vorlaut – jung und witzig

Die A-cappella-Band vorlaut feierte in der Stadthalle Alte Kelter in Besigheim ihr zehnjähriges Bestehen. Rund 400 Menschen waren erschienen, um gemeinsam mit der Gruppe einen Rückblick auf die letzte Dekade zu nehmen und auch ein wenig voraus zu schauen.

Besigheim. Mit einem gut durchdachten und minutiös geplanten Aufrtitt feierte die A-cappella-Gruppe vorlaut aus Besigheim in der Stadthalle ihren zehnten Geburtstag. Im September 2004 hatten sich Johannes Wollasch, Moritz Dröse, Lukas Wollasch, Simon Huber und Christopher Kimmig zusammengetan.
Wir kennen uns schon seit 1998, verriet Kimmig in einer der Textzeilen aus dem neuen Lied „Wir sind da“. Aus vier kleinen Jungs, die damals im örtlichen Knabenchor gegen das Vorurteil kämpften, dass Chormusik nur etwas für Mädchen sei, ist eine gestandene Band geworden, die auf dem Weg nach oben ist. 2010 erreichten sie in Sendenhorst den dritten Platz beim „German A-cappella BundesContest“ in der Kategorie „Semiprofessionell“. Doch die vier Sänger sind jung genug, um sich höhere Ziele zu setzen. „Wir würden uns freuen, wenn wir irgendwann mal unseren Lebensunterhalt mit Musik bestreiten könnten“, sagt Lukas Wollasch. Bis dahin müssen sie sich jedoch durch zahlreiche Auftritte und vor allem ihr Studium kämpfen.

 
Viel Spaß und Kabbeleien beim Konzert

Aus biographischen Versatzstücken, die sie zurzeit erleben, formten sie ihr neues Album „Aufdreh´n“, das pünktlich zum Geburtstag auf den Markt kam. Im gleichnamigen Titellied besang Christopher Kimmig einen Tag in seinem Leben. In der Universität wird er von den Dozenten gelangweilt, die Freundin macht auch nicht das, was er will und grundsätzlich ist alles noch weit vom Idealbild entfernt. Doch selbst aus einer eher schwierigen Adoleszenz-Thematik machen vorlaut ein sympathisches und viel beklatschtes Lied.
Das Konzert war geprägt von vielen Lachern, großem Spaß und schon mal einer Kabbelei zwischen Protagonisten. So wies Kimmig Dröse frech darauf hin, dass die Gewinnspielkarten nicht erst in der Pause ausgegeben würden, sondern schon vor dem Konzert verteilt wurden. Mit einem Schmunzeln wischte der Gescholtene den Fauxpas weg und ging über zum nächsten Lied.
Mit dieser ansteckenden Lebensfreude kreierte vorlaut ein würdiges Jubiläum. Im Mittelpunkt standen die neuen Lieder. „Wir schreiben das meiste selbst, Coversongs gibt es bei uns kaum noch“, sagte Wollasch. Wenn sie doch einmal in die Trickkiste des schon Dagewesenen greifen, arrangieren sie es auf ihre Bedürfnisse. Take That’s „Back for Good“ aus dem Jahr 1995 gestalteten sie mit modernen Beatbox-Mechanismen so um, dass man dem Song die knapp 20 Jahre, die er schon alt ist, nicht mehr anmerkte. Und selbst „Love is all around“ erstrahlte dank vorlaut in neuem Glanze. Bei „Anna raucht Havanna“, abermals eine Eigenkreation, kam sogar ein wenig Pädagogik durch.
Mit abgestimmten Harmonien gaben vorlaut jungen Leuten den Rat, die Finger vom Tabak zu lassen und sich lieber auf die Arbeit konzentrieren. So war für alle etwas geboten. Lediglich ein paar Mikrofonaussetzer zu Beginn des Konzerts minderten die Freude. Doch er waren sofort einige Techniker zur Stelle, die den Klangkörper reparierten, damit die vorlaut-Show von da an ohne Reibung ablaufen konnte. (10.03.2014, Neckar- und Enzbote, Tobias Bumm)

Kontakt

Johannes Wollasch
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Tel.: 07143 - 40 82 53
mobil: 0177 - 731 0446

 

 

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