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Presse

6. August 2015 // Konzert in Obersulm

Band mit Pfiff, Witz und tollen Melodien

"vorlaut – a cappella“ begeistert im Weingut Laicher in Willsbach

 Sie sind eine A-cappella-Band und machen den Sound ihrer Musikinstrumente selbst. Da wummert der Bass und das Schlagzeug hämmert. „Wir sind da, da, da – hört gut zu und sperrt die Lauscher auf ...“, singen sie anstelle einer formellen Begrüßung. Ihre Songs texten sie selbst, ebenso die Melodien dazu, was sie zum Ende des Konzerts als Zugabe plastisch demonstrieren. Seit dem Beginn im Jahr 2013 hat sich „Kultur im Weingut“ bei Rainer Laicher in Willsbach zum herausragenden Kulturevent in der Region entwickelt. Mit „vorlaut – a cappella“ und „Fraugesteuert Link Michel“ am vergangenen Wochenende hat VHS-Außenstellenleiterin Ute Bajak im Weingut Laicher wieder mal die richtige Auswahl getroffen. Sie seien im Jahr 1998 einem Knabenchor entwachsen, teilen die fünf jugendlichen Sänger, Moritz Dröse, Simon Huber, Chris Krimmig, Johannes und Lukas Wollasch dem Publikum mit und dazu auch gleich noch singend verschiedene andere ihrer Lebensweisheiten, wie „Singen macht sexy“. Dann breiten sie ihr Liebesleben vor den rund 160 Konzertbesuchern aus. Es ist schlimm, wenn man verliebt ist und man traut sich nicht, es ihr zu sagen. Dann kommt es doch noch, das Liebesgeständnis: „Hey mein Schatz, ich hab dich doch so gern“. Gleich darauf die kleine Einschränkung: „Aber shoppen darfst du alleine“. Das Publikum ist begeistert, zumindest der männliche Teil applaudiert zustimmend. Doch ihr Liebesleben ist weitaus komplizierter, wie es anfänglich zu sein scheint. „Eigentlich bist du mir egal, eigentlich bist du nicht mein Typ“, lassen sie später wissen. Es ist schön, dass sie deutsch singen. Nur gelegentlich streuen sie auch einen englischen Satz in ihre Texte. Nur Liebeslieder? Natürlich nicht. Sie beackern das ganze Feld des menschlichen Lebens mit all seinen Facetten, wie ihr Lied über den Sommerurlaub. Und sie können auch deftig, wie in ihrem Klopapier-Song. Begeisterte Stimmen aus dem Publikum: Rainer Kothe und Willi Hagenbusch finden die Stücke mit den pfiffigen Texten einfach super und für Elmar Nachtsheim ist es beeindruckend, mit welchen Themen sich die Band in unserer Zeit befasst und diese musikalisch gekonnt umsetzen. So sendet die Band auch gesellschaftliche Signale an die Jugend aus: „Hört mit dem Rauchen auf, sonst droht Hartz Vier“. In ihrer vom Publikum energisch geforderten Zugabe plaudern, oder besser singen sie aus ihrem Nähkästchen und lassen wissen, wie ihre Songs entstehen. Die Harmonien haben sie eh schon im Blut. Die Instrumente machen sie selbst. Jetzt fehlt nur noch der Text. „Ein Wort allein, viel Spaß und Spinnerei – dann kommt die Erleuchtung von ganz allein“.
(06.08.2015, Sulmtal.de, F/T: hlö)

Kontakt

Johannes Wollasch
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Tel.: 07143 - 40 82 53
mobil: 0177 - 731 0446

 

 

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