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Presse

5. November 2011 // Konzert in Saverwang

In Saverwang geht’s ganz schön vorlaut zu

Fünf A-cappella-Vokalisten entpuppen sich im Dorfgemeinschaftshaus als vorzügliche Entertainer

Rainau-Saverwang (fm) – Im 165-Seelen-Ort Saverwang genießt das Singen seit vielen Jahrzehnten einen hohen Stellenwert. Ein Männergesangsverein mit 35 Sängern und der „Förderverein Dorfhaus Saverwang“ sind hier kulturtragend und tonangebend. Doch bei einem besonderen Liederabend im Dorfgemeinschaftshaus waren jetzt die fünf Vokalisten von „vorlaut“ die Tonangebenden.

150 Besucher sind gekommen, „volles Haus“ für das erst vor drei Jahren errichtete kleine Kulturzentrum, wo man an diesem Abend zum ersten mal eine Bühne aufgebaut hat. Für Kleinkunstauftritte ist das Haus geschaffen. Die Akteure gehen durchs Publikum auf die Bühne und verschwinden zunächst im Disconebel. Doch alsbald lüftet sich dieser und fünf „ganz normale“ junge Männer melden, astrein und fünfstimmig, „Wir sind da“.

Nicht „nomen est omen“ mag ein Impuls für Johannes, Simon, Andreas, Lukas und Moritz gewesen sein, als sie ihre Gruppe vor sieben Jahren „vorlaut“ nannten. Sie plaudern mit ihren Gästen, lassen aber nichts darüber heraus. Oder haben sie doch im etymologischen Wörterbuch nachgeschaut, als sie sich manifestierten? Hier wird der Begriff „vorlaut“ für „Kinder, die sich ungebeten zu etwas äußern“ erklärt. Nein, ungebeten sind sie nicht gekommen, denn Saverwangs Gesangvereinsdirigent Hans Kucher hat die fünf bei einem Workshop kennengelernt und engagiert. So erfährt man’s von Fördervereinsvorsitzenden Andreas Kurz.

Zeitkritik und Liebesleid

In den selbst getexteten und komponierten Liedern, die sie a-cappella vortragen, spiegeln sich Zeitkritik mit Liebesleid und –freud der Gegenwart. Da hat das „verlorene Schätzle“ keinen Platz mehr, denn diesen hat die vorabendliche Puppe eingenommen, die sich als Morgenmuffel zeigt und „Ihn“ alsbald mit ihrem Shoppingwahn frustriert. Die Texte sind subtil und nur „vorlaut“, wenn sie sagen, was viele denken. Sie plaudern aus ihrem Studentenleben und wie sie sich, dem Knabenchor entwachsen, vor sieben Jahren zusammengefunden haben. Ein wohltuender Abend, ganz ohne „künstlich instrumentalisierten Lärm“. Dafür erklingt harmonisch und mehrstimmig, auch Instrumente imitierend, um so gepflegter die menschlich Stimme. (09.11.2011, Ipf- und Jagstzeitung)

Kontakt

Johannes Wollasch
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Tel.: 07143 - 40 82 53
mobil: 0177 - 731 0446

 

 

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